PETA erstattet Strafanzeigen
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Verbrauchertäuschung hinter der Initiative Tierwohl

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

PETA deckt auf, wie Schweine unter dem Deckmantel des Tierschutzes leben und leiden müssen. Insgesamt hat PETA Deutschland in sieben Betrieben, die mutmaßlich Teil der „Initiative Tierwohl“ sind, ermittelt. Diese Initiative ist ein Zusammenschluss von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel, der seit 2015 „mehr Tierwohl“ in Schweine- und Geflügelställe bringen will.

Mehr Tierwohl möchte uns die Fleischindustrie, zusammen mit fast allen Supermärkten und Discountern, verkaufen. Die Information, die auf immer mehr Fleischpackungen in Supermärkten und Discountern klebt, verspricht „den Wandel zu einer tiergerechteren Haltung“.

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PETA hat das Versprechen der „Initiative Tierwohl“ überprüft:

Recherchebilder PETA

Es gibt kaum Verbesserungen zu den minimalen gesetzlichen Standards. Die Bilder zeigen Schweine auf harten und mit Kot verdreckten Spaltenböden, die sich mit einigen Artgenossen in den kargen Buchten drängen. Hustende Tiere im krankhaften Hundesitz, abgenagte Ringelschwänze, Hoden- und Nabelbrüche sowie zahlreiche andere Verletzungen, die offensichtlich nicht oder unzureichend behandelt wurden. Die Tiere verletzen sich gegenseitig in Rangkämpfen, die aufgrund der Enge und Langweile zum Teil noch heftiger ausfallen. Zahlreiche Bissverletzungen sind die Folge der belastenden Haltung. Sauen in engen Kastenständen sind auch bei der „Initiative Tierwohl“ Standard – eine unvorstellbare Qual für die intelligenten Tiere.

Insgesamt hat PETA zehn Strafanzeigen gegen Schweinehalter, darunter welche der Initiative, wegen verschiedener Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bei den zuständigen Staatsanwaltschaften erstattet.

Was Sie tun können?
Hinterfragen Sie Label und Siegel kritisch, denn Tierwohl und Wirtschaftlichkeit schließen sich langfristig immer aus. Unterschreiben Sie zudem unsere Petition gegen die legalisierte Tierquälerei in Deutschland.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.


Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck
Rechts- und Wissenschaftsabteilung
PETA Deutschland e.V.

       
 
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